Fahrkonventionen von 1949 und 1968 erklärt

Die Genfer Konvention von 1949 und die Wiener Konvention von 1968 sind die beiden internationalen Abkommen, die regeln, wie ein Internationaler Führerschein (IDP) anerkannt wird, wenn Sie im Ausland fahren. Jedes Land entscheidet selbst, welche Konvention (oder beide) es unterzeichnet hat, und Ihr IDP muss in dem Format ausgestellt sein, das zu Ihrem Reiseziel passt. In der Praxis müssen Sie selten manuell wählen: Ein seriöser Anbieter wie International Drivers stellt Ihren IDP so aus, dass er beiden Konventionen entspricht, doch zu wissen, welche gilt, hilft Ihnen zu bestätigen, dass Ihr Führerschein akzeptiert wird.

Was die beiden Konventionen tatsächlich sind

Die Genfer Konvention über den Straßenverkehr von 1949 und die Wiener Konvention über den Straßenverkehr von 1968 sind internationale Abkommen, die das grenzüberschreitende Fahren einheitlich gestalten sollen. Beide definieren ein Standardformat für den Internationalen Führerschein, der eine offizielle Übersetzung Ihres nationalen Führerscheins in mehrere Sprachen ist. Keine der Konventionen ersetzt Ihren heimischen Führerschein; der IDP wird stets zusammen mit ihm mitgeführt.

Die Wiener Konvention von 1968 ist die modernere der beiden und sollte die früheren Regeln aktualisieren und harmonisieren. Viele Länder haben beide Abkommen unterzeichnet, während andere nur eines unterzeichnet haben. Eine kleine Zahl von Ländern hat keines unterzeichnet, weshalb Ihr IDP und Ihr Führerschein an diesen Orten zusätzliche Prüfungen erfordern können.

Der praktische Unterschied zwischen einem IDP von 1949 und 1968

Der zentrale Unterschied liegt im Dokumentformat und in der Liste der Länder, die es anerkennen. Ein IDP im Genfer Format von 1949 wird von Ländern anerkannt, die die Genfer Konvention unterzeichnet haben, während ein IDP im Wiener Format von 1968 von Ländern anerkannt wird, die die Wiener Konvention unterzeichnet haben. Die beiden Formate ähneln sich im Zweck, unterscheiden sich jedoch im Layout und in der Konvention, auf die sie auf dem Führerschein selbst verweisen.

Da sich die Listen der Unterzeichnerstaaten stark überschneiden, benötigt eine einzelne Reise in der Regel nur ein Format. Probleme entstehen nur, wenn ein Reisender annimmt, dass eine Konvention überall gilt. Wenn Sie die Konvention Ihres Reiseziels vor der Reise prüfen, beseitigen Sie dieses Risiko.

So erkennen Sie, welche Ihr Reiseziel verwendet

Prüfen Sie, ob Ihr Zielland die Genfer Konvention von 1949, die Wiener Konvention von 1968 oder beide unterzeichnet hat. Behördliche Reisehinweise und die für IDPs zuständige Ausstellungsstelle führen dies in der Regel auf. Wenn ein Land beide anerkennt, wird im Allgemeinen jedes Format akzeptiert.

Wenn Sie auf einer Reise mehrere Länder besuchen, sehen Sie sich die Anforderungen für jede Etappe an. Eine Autoreise über mehrere Grenzen kann durch eine Mischung aus Ländern führen, die nur Genf oder nur Wien anerkennen; in diesem Fall benötigen Sie einen IDP, dessen Format sie alle abdeckt.

Wie International Drivers beide Konventionen handhabt

Wenn Sie online bestellen, stellt International Drivers Ihren IDP im international standardisierten Format aus und verweist auf die relevanten Konventionen, sodass er darauf vorbereitet ist, in den über 189 Ländern anerkannt zu werden, die den Führerschein akzeptieren. Die digitale Kopie ist fast sofort verfügbar, eine physische Kopie dort, wo sie erforderlich ist.

Das bedeutet, dass Sie in der Regel keine Konvention selbst auswählen müssen. Sie geben Ihre Reisezieldaten an, und Ihr Führerschein wird passend zum anerkannten Standard erstellt, anstatt dass Sie raten müssen.

Häufig gestellte Fragen

Benötige ich für jede Konvention einen eigenen IDP?

Normalerweise nicht. Ein ordnungsgemäß ausgestellter IDP wird nach dem anerkannten internationalen Standard erstellt, und die meisten Reisen berühren nur Länder, die von einem Format abgedeckt werden. Nur ungewöhnliche Mehrländerrouten, die nur Genf und nur Wien anerkennende Staaten umfassen, erfordern besondere Aufmerksamkeit.

Welche Konvention ist weiter verbreitet anerkannt?

Beide sind weithin anerkannt, und viele Länder haben beide unterzeichnet. Welche für Sie die richtige ist, hängt ausschließlich von Ihrem konkreten Reiseziel ab und nicht davon, welches Abkommen größer ist.

Was, wenn ein Land keine der beiden Konventionen unterzeichnet hat?

In diesem Fall ist kein IDP-Format formal garantiert, und Sie sollten prüfen, ob stattdessen eine Führerscheinübersetzung, eine örtliche Fahrerlaubnis oder eine Führerscheinumschreibung erforderlich ist. Überprüfen Sie vor dem Fahren stets die eigenen Regeln des Reiseziels.

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